Was du wissen willst, bevor du loslegst
Eine neue Plattform einzuführen, wirft Fragen auf. Was kostet das? Wo liegen unsere Daten? Brauchen wir dafür neue Hardware? Wie viel Aufwand kommt auf uns zu? Alles berechtigte Fragen — und alle verdienen ehrliche Antworten.
Wir haben die häufigsten hier zusammengetragen. Falls du etwas vermisst: Schreib uns. Wir antworten zeitnah und ohne Marketing-Geschwurbel.
-
Wie flexibel sind die Protokolle in MEIDOK?
Sehr flexibel — und das ist einer unserer wichtigsten Grundsätze. Statt euch eine starre Vorlage vorzusetzen, könnt ihr eure Protokolltypen selbst gestalten: Bereiche definieren, Felder hinzufügen, Pflichtfelder festlegen, bedingte Sichtbarkeit einbauen („Feld X nur anzeigen, wenn Y = Ja"). Vom schnellen Helfer-vor-Ort-Protokoll mit fünf Feldern bis zum vollwertigen Notfallprotokoll mit Verlaufsparametern, Maßnahmen-Dokumentation und Übergabe-Bestätigung.
Das funktioniert mit wenigen Klicks im Web-Backend — keine Programmierung nötig, kein Entwickler im Spiel. Eure Bereichsleitung kann eine neue Vorlage in einer Stunde aufsetzen.
Verfügbare Feldtypen: Text, Mehrzeilig, Datum, Ja/Nein, Dropdown, Mehrfachauswahl, Foto, Signatur — laufend kommen weitere dazu. -
Sind die Protokolle revisionssicher?
Ja. Sobald ein Protokoll abgeschlossen ist, wird das fertige PDF in einem S3-Speicher mit Object Lock abgelegt — einem Mechanismus, den auch Banken und Behörden für ihre revisionspflichtigen Dokumente nutzen. Das heißt konkret: Die Datei kann nicht mehr verändert, überschrieben oder gelöscht werden. Auch nicht von einem Admin. Auch nicht versehentlich. Auch nicht durch einen erfolgreichen Angreifer.
Dazu kommt ein lückenloses Audit-Log: Jeder Zugriff auf ein Protokoll wird protokolliert — wer hat wann reingeschaut, die PDF heruntergeladen oder einen Share-Link erzeugt. Im Streit- oder Auditfall hast du nicht nur das Protokoll, sondern auch den Nachweis, dass nichts manipuliert wurde.
-
Wo werden unsere Daten gespeichert?
Ausschließlich in deutschen Rechenzentren bei Hetzner Cloud — keine Umwege über die USA, keine Subunternehmer im Ausland, keine Schattenstrukturen.
Außerdem bekommt jede Organisation eine eigene, isolierte Serverumgebung mit eigener Datenbank. Keine geteilte Cloud, keine Shared-Database mit anderen Mandanten. Die Trennung ist physisch, nicht nur logisch — falls in MEIDOK selbst irgendwo ein Bug stecken sollte, könnten dadurch trotzdem keine Daten zwischen Organisationen sichtbar werden.
DSGVO-Konformität ist damit kein Häkchen im Auftragsverarbeitungsvertrag, sondern Architektur.
-
Brauchen wir spezielle Endgeräte oder teure Tablets?
Nein. MEIDOK läuft auf jedem aktuellen iOS- und Android-Smartphone oder -Tablet — kein Highend-Gerät nötig, kein Spezialhardware-Kauf, kein zusätzliches Budget für Geräte.
Die meisten Helfer können MEIDOK direkt auf ihrem privaten Smartphone nutzen. Wenn ihr trotzdem Diensthardware anschaffen wollt, reicht ein günstiges Standard-Tablet vollkommen aus — wir empfehlen keine bestimmte Marke, und die App ist bewusst so optimiert, dass sie auch auf älteren Geräten flüssig läuft.
Voraussetzung ist lediglich: iOS 15 oder neuer, Android 10 oder neuer.
-
Was kann MEIDOK alles?
Die Kurzfassung — alles was im Sanitätsdienst zwischen Planung und Dokumentation passiert:
- Einsatzprotokolle mit eigenen Vorlagen, Fotos und Unterschriften
- Sanitätsdienst-Planung mit Personal, Fahrzeugen und Qualifikationen
- Check-in / Check-out mit Live-Anwesenheitsliste
- Wachtagebuch und Fahrtenbuch direkt aus der App
- Kleinstversorgungen (Pflaster, Coolpack) per Ein-Tipp-Workflow
- PDF-Generierung mit eurem Corporate Design
- QR-Code-Sharing von Protokollen an Klinik oder Notarzt
- EDP-Integration an euer Dispositionssystem
- Critical Alerts auf iOS für Alarmierungen
- Support-Portal mit Community und Ticket-System
Die vollständige Übersicht findest du hier.
-
Was sind Critical Alerts — und warum sind die wichtig?
Critical Alerts sind eine besondere Form von Push-Benachrichtigungen, die den Lautlos- und Fokus-Modus auf iPhones durchbrechen. Apple gibt diese Berechtigung nur an wenige Apps — und nur dann, wenn der Anwendungsfall wirklich lebenskritisch ist.
MEIDOK hat diese Genehmigung erhalten und aktiv im Einsatz. Das heißt: Wenn ein Einsatz reinkommt, wird dein Helfer alarmiert — auch wenn das iPhone auf lautlos steht, im Fokus-Modus „Nicht stören" ist oder gerade im Kinosessel liegt.
Das ist einer der wichtigsten Gründe, warum MEIDOK eine native App ist und keine PWA (Web-App). PWAs können auf iOS keine zuverlässigen Push-Notifications senden — bei Alarmierungen, wo Sekunden zählen, ist das ein No-Go. Auf Android läuft das Ganze über Firebase Cloud Messaging mit Hoch-Priorität-Channeln.
-
Funktioniert MEIDOK auch ohne Internetverbindung?
Ja — und zwar nicht „funktioniert auch mal kurz ohne Netz", sondern vollständig offline-fähig. Helfer können Protokolle erfassen, Fotos aufnehmen, Unterschriften setzen, Statuswechsel dokumentieren — alles ohne jede Netzverbindung. Die Daten werden lokal verschlüsselt gespeichert und automatisch synchronisiert, sobald das Gerät wieder online ist.
Bei wackeligem Netz schützt ein intelligenter Circuit-Breaker den Server: Nach mehreren fehlgeschlagenen Versuchen wartet die App eine Weile, statt den Server zu überfluten — kein leerlaufender Akku, keine endlosen Wiederholungen.
72 Stunden Festival ohne Empfang? Kein Problem.
-
Was kostet MEIDOK?
Während der Beta-Phase ist die Nutzung kostenlos — wir wollen die Plattform gemeinsam mit ersten Anwendern reifen lassen, bevor wir über Preise reden.
Für die Zeit danach planen wir ein faires, transparentes Lizenzmodell, das sich an der Größe der Organisation und den benötigen Funktionen orientiert. Wir reden über konkrete Konditionen früh und individuell mit jeder Organisation — niemand wird vor vollendete Tatsachen gestellt.Was wir versprechen: MEIDOK soll für Hilfsorganisationen bezahlbar bleiben. Auch für kleine Ortsvereine.
-
Wie aufwendig ist die Einführung?
Überschaubarer, als die meisten denken. Wir richten den Server für euch ein, helfen beim Anlegen der ersten Protokollvorlagen und schulen eure Admins per Online-Session. Für den Start braucht ihr keinen IT-Experten und keine eigene IT-Abteilung — wir übernehmen die technische Seite komplett.
Typischer Ablauf nach dem Kennenlerngespräch:
- Wir richten eure Serverumgebung ein (1-2 Tage)
- Onboarding-Call mit eurer Admin (ca. 60 Minuten)
- Erste Protokollvorlagen anlegen — entweder selbst oder mit unserer Hilfe
- Helfer einladen und schulen (App-Installation, kurze Einführung)
In der Regel sind Organisationen innerhalb von ein bis zwei Wochen produktiv einsatzbereit.
-
Was passiert, wenn wir MEIDOK später wieder verlassen wollen?
Eure Daten gehören euch. Punkt. Wenn ihr MEIDOK aus irgendeinem Grund nicht mehr nutzen wollt, exportieren wir euch alle eure Daten in offenen Formaten (PDFs, CSV, JSON) und übergeben sie an euch. Kein Vendor-Lock-in, keine versteckten Kosten beim Ausstieg.
Wir glauben: Wer Vertrauen aufbauen will, muss auch den Ausgang aus dem System sauber gestalten. Eine gute Software hält ihre Kunden durch Qualität, nicht durch technische Geiselhaft.
Und ehrlich: Wir würden uns natürlich freuen, wenn ihr bleibt. Aber das ist eure Entscheidung — nicht unsere.