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13.05.2026 03:10 Development

Vorschau im Editor & neue Mehrfachauswahl

Beim Bau eines neuen Protokolltyps stellt sich immer die Frage: Wie sieht das nachher in der App aus? Bisher half nur Vermutung oder ein Live-Test. Jetzt zeigt dir der Editor das Resultat im echten iPad- oder iPhone-Frame — inklusive Sidebar, Status-Indikatoren und Conditional-Hinweisen.

Wireframe-Vorschau im iPad- und iPhone-Frame, Pfeil-Sortierung im Editor, klappbare Subbereiche und der neue Feldtyp checkbox_group in der App.

Mit Tenant-Backend Version 1.6.0 und MEIDOK App Version 1.3.0 kommen mehrere Verbesserungen, die zusammen das Erstellen und Ausfüllen von Protokollen deutlich angenehmer machen.

Im Protokolltyp-Editor gibt es eine neue Vorschau-Seite. Du siehst dein Formular in einem wireframe-stilisierten iPad- oder iPhone-Frame mit echten App-Proportionen — inklusive Sidebar beziehungsweise Drawer, Status-Indikatoren für die fixen Bereiche wie Patientendaten oder Übergabe, die du im Protokolltyp aktiviert hast, und Hinweisen zu Conditional-Feldern, die unter bestimmten Bedingungen erscheinen oder verschwinden. Der Vorschau-Button speichert dabei automatisch vorab, sodass du nie eine Vorschau auf einen veralteten Stand bekommst. Ebenfalls neu: Pfeil-Buttons zur Feldsortierung mit einem transitiven Bedingungs-Block-Walker. Ein Feld zu verschieben, das andere Felder steuert, bewegt diese abhängigen Felder automatisch mit.

In der MEIDOK App selbst wurden Subbereiche im Protokollformular klappbar gemacht — mit einem Pflichtfeld-Indikator direkt am Subbereich-Header. Du erkennst sofort, in welchem Block noch eine Pflichtangabe fehlt, ohne ihn aufklappen zu müssen. Top-Level-Felder und Subbereich-Blöcke erhalten eine konsistente Card-Optik, die das Auge führt und längere Formulare strukturierter wirken lässt.

Komplett neu ist der Feldtyp checkbox_group für Mehrfachauswahlen. Praktisch etwa, wenn du in einem Protokoll abfragen willst, welche Symptome bei einem Patienten zutreffen, welche Schutzmaßnahmen kombiniert wurden oder welche Geräte zum Einsatz kamen. Bei bis zu vier Optionen erscheinen sie als kompakte Chip-Auswahl, ab fünf als klassische Checkboxen-Liste. Im generierten PDF werden ausgewählte Optionen als Aufzählung ausgegeben.

Ergänzend wurde die Pflichtfeld-Validierung bei Patient-Übergabe und in Workflows ohne Patient korrigiert. Keine falschen Fehlermeldungen mehr, wenn Felder kontextbedingt nicht ausgefüllt werden müssen.

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